Beschreibung
Zugunruhe drängt dich
herbstlich übers Blatt, Wort um Wort
weist schon die Richtung …
Weiß der Kuckuck, aus wes Ei
die Welt geschlüpft
und Schnäbel unsrer Wünsche sperrt.
… Die Lyrik von Joachim G. Hammer erstreckt sich einerseits über Jahrzehnte, was die Einspeisung von Motiven und Momenten betrifft, anderseits realisiert sie zeitlich begrenzte Mikrokosmen und behandelt diese wie Pixel eines größeren Ganzen.
So lassen sich die Gedichtbände wie jährlich abgefasste und edierte Logbücher lesen, die auf den Zeitgeist reagieren, indem sie ihm auf einer Sprachebene von Mikroben begegnen.
Helmuth Schönauer
zwei.hautnah 






