Page 19 - Als die Füße sprechen lernten
P. 19

Die innere Antriebskraft


                  Unsere Energien spielen uns zeitweise einen Streich, sodass unser Körper
              aus dem Gleichgewicht kommt. Energien verändern sich von Minute zu Minu-
              te. Maßgeblich für solche Veränderungen sind unsere Ess- und Trinkkultur,
              unser Lebenswandel, unsere seelische Verfassung, unsere ureigene Konstitu-
              tion in Bezug auf unser Nervenkonstrukt, die Sauerstoffzufuhr und die Bewe-
              gung.
                 Deutungszonen  zeigen  energetische  Disharmonien.  Diese  können  in  der
              Unterversorgung oder in der Überversorgung liegen. Sie zeigen neben dem
              unstimmigen Organ auch die Körperflüssigkeiten, die dadurch in Mitleiden-
              schaft gezogen wurden. Hippokrates übrigens schrieb den körpereigenen Flüs-
              sigkeiten große Bedeutung zu.
                 An auffälligen Deutungszonen können durch leichte Bewegungen an der
              Oberhaut durch den Therapeuten wohltuende Impulse freigelegt werden.
                 Energetisch naturheilkundige Therapien (Akupunktur, Meridianarbeit,
              Fußreflexzonenmassage, Bowtech, Reiki, energetische Körperarbeit …) sind in
              Österreich nicht anerkannt, weil die Wirkung nicht bewiesen ist.
                 Ebenso ist die Wirkung der Deutungszonen nicht wissenschaftlich nachge-
              wiesen. Daher ersetzt die Methode nicht die herkömmliche Gesundheitsvor-
              sorge oder den Besuch beim Arzt.
              ,Die Erhaltung der Gesundheit liegt in der Gleichstellung der Kräfte.‘
              (Hippokrates)
              Schon Hippokrates erkannte, dass das Wesen der Gesundheit in der Ausgewo-
              genheit des Lebenswandels, der Ernährung und der Bewegung liegt.

              ‚Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse.‘
              Hippokrates
              Umweltgifte, Lebensmittel, die uns nur am Leben erhalten, Alkohol und Niko-
              tin. Bitte schrecken Sie sich nicht, aber der Körper hat grundsätzlich kein Pro-
              blem damit. Im Gegenteil. Giftstoffe braucht der Organismus um im Gleichge-
              wicht bleiben zu können. Das heißt aber nicht, dass ich Sie dazu verleiten
              möchte, diese Gifte zu forcieren. Es kommt immer auf die Ausgewogenheit an.
                 Also darauf, was dem Körper als Ausgleich angeboten wird.
                 Nimmt man als Beispiel einen Raucher (Verzeihen Sie, aber Sie müssten an
              die Rolle des Buhmanns mittlerweile gewöhnt sein.): Die Lunge, die Atemwe-
              ge, die Schleimhäute, das vegetative und auch das periphere Nervensystem,
              sowie der Magen werden durch die Inhaltsstoffe schwer belastet. Dass hier die
              Zellen keiner Verjüngungskur entgegensteuern ist logisch. Die Haut wird

                                                                               27
   14   15   16   17   18   19   20   21   22   23   24