O bella, ciao! Bella, ciao!

Buchcover - Hannelore Fischer - bella ciao

Hannelore Fischer
O bella, ciao! Bella, ciao!
Erzählung

978-3-903442-83-2
erscheint im Mai 2026

Auf einer Zugfahrt von Zürich nach Wien treffen die Schauspielerin Dorothe aus Wien, Sigmund Freuds Lehrling Oswald, eine Schweizer Psychoanalytikerin und Dorothes Vater, Jurist, Schriftsteller und im Zweiten Weltkrieg Partisan, aufeinander. Die Fahrt wird zu einer Reise durch die Vergangenheit und zur Metapher für die therapeutische Aufarbeitung der Beziehung zwischen Vater und Tochter: Eine Beziehung, die durch den Krieg zerstört wurde. Durch das Wiederfinden eines alten Buches kann sie neu entstehen.

„Das jüngste Werk von Hannelore Fischer entfaltet seine Bedeutung weniger im bloßen Erzählen als in der stillen, beharrlichen Befragung menschlicher Haltung in der Gegenwart. Zivilcourage erscheint nicht als abstrakte Tugend, sondern als gelebte Verantwortung, als existenzielle Entscheidung im Spannungsfeld von Individuum und Gesellschaft. Hannelores zutiefst humanes Menschenbild, getragen von einem klaren ethischen Orientierungsrahmen, wird durch ihre typisch filmische Narration vermittelt, die Wahrnehmung und Gewissen gleichermaßen adressiert. O bella, ciao! ist ein literarischer Denkraum.“

Gregor Prächt