Beschreibung
Die Zeilen denken sich selber, und der Witz, oder von mir aus der Geist oder der Sinn, der dabei durch die Zeilen purzelt, ist der Denkzeilenwitz.
Freilich braucht auch die Sprache in ihrer reduziertesten Form eine Ordnung. Und die findet Rudolf Kraus diesmal im klassischen alten Alphabet.
Dass das poetische Verfahren von Rudolf Kraus grafisch ausbaufähig ist, davon zeugt übrigens der allerletzte Text „zenit“.
Hören Sie doch einmal zu!
An ein Ende brauche ich bei den Denkzeilen von Rudolf Kraus logischerweise nicht denken.
Beppo Beyerl
Wind Räder Wind
Tausendundmeine Sonne
Vom Duft des Nichts
Die Quadratur der Sinne
Der firnschwarze Mond
lauter laute leisetreter
Federwach das Vorwärts
Die Schattenflöte
ein ende ist nicht abzusehen 





